Am 9. Februar fuhren die 4. Klassen mit dem Bus nach Wien. Die erste Station war die Albertina mit der Ausstellung "Impressionismus - Wie das Licht auf die Leinwand kam". Wir sahen viele Originalgemälde von Courbet, Caillebotte, Manet, Monet, Renoir, Cézanne, Pissarro, Signac und van Gogh. In einer kurzweiligen Führung erfuhren wir, wie sich die Stilrichtung des Impressionismus durch die Erfindung der Tubenfarbe und andere technische Errungenschaften Ende des 19. Jahrhunderts entwickeln konnte. Erstmals war es möglich, ein Gemälde ohne große Mühe außerhalb des Ateliers anzufertigen, da man Farben und andere Malutensilien praktisch einstecken und mitnehmen konnte.
Im Anschluss an die Führung wurden die SchülerInnen selbst aktiv: Mit Pastellkreiden zeichneten sie Seerosenteiche.
 

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Dann wurde es ein wenig unheimlich – im Pathologisch-anatomischen Museum im sogenannten Narrenturm. Das Gebäude wurde als erstes psychiatrisches Krankenhaus erbaut. 1866 wurde der Betrieb eingestellt und der Rundbau als Schwesternwohnheim, für Ärztedienstwohnungen, als Depot von Universitätskliniken und Werkstätten genutzt. Seit 1971 ist das Pathologisch-anatomische Bundesmuseum im Narrenturm untergebracht. Mit einem mulmigen Gefühl betrachteten wir Feuchtpräparate und eine große Anzahl an Knochen. Hier wurde sogar das "starke" Geschlecht schwach!


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