Die 3ten Klassen zu Besuch in Carnuntum
Da wir dem jährlichen Ansturm anderer Schulen im Juni entgehen wollten, entschlossen wir uns, die alljährliche Exkursion in die Römerstadt Carnuntum in den Herbst zu verlegen.  
Am Mittwoch, den 27. 09. um 8:00 Uhr erwartete uns bereits ein Bus der Firma Rezniczek an der Ecke der Postfiliale und chauffierte uns quer durch das Weinviertel, durch das Marchfeld und über die Donau, bis wir schließlich – bei Kaiserwetter - im Römerland Carnuntum landeten.  
Dort wurden wir von unserem Chauffeur gleich bis zum Heidentor gebracht. Nicht dass wir diesen Weg nicht auch zu Fuß locker geschafft hätten, aber wir hatten einen Schüler mit an Bord, der trotz Krücken die Exkursion in Angriff nahm und diesem war dieser strapaziöse Weg einfach zu weit.  
Der Rückweg wurde jedoch per pedes absolviert. Nach einem Abstecher zum Amphitheater und in die Gladiatorenschule wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und von je einem Archäologen bzw. einer Archäologin durch das Gelände geführt. Zuerst wurde uns anhand eines Modells die unvorstellbare Größe des Militärlagers und der zivilen Stadt (50 000 Einwohner) von anno dazumal anschaulich gemacht. In unterschiedlicher Reihenfolge wurden wir dann durch die rekonstruierten Bauwerke im Freilichtmuseum geführt. In den temperierten Räumen der Therme fühlten wir uns gleich sehr wohl. Für manche von uns war jedoch der Aufenthalt am „stillen Örtchen“ das Highlight der Führung.  
Da es sehr anstrengend war, zuerst unseren Lehrern und dann noch den Archäologen aufmerksam zuzuhören, hatten wir uns ein paar entspannende Minuten am Spielplatz redlich verdient.  
Um 14 Uhr erreichten wir gesund und munter - und um viele Eindrücke aus dem Leben der Römer reicher – unsere Heimat im damaligen Land der Markomannen und Quaden und konnten noch die sonnigen Nachmittagsstunden genießen, bevor wir am Donnerstag wieder in den Schulalltag zurückkehrten.
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