Den Römern auf der Spur
Am Dienstag, den 04. Oktober 2016 besuchten die drei dritten Klassen der NMS II die Römerstadt Carnuntum. Um 8.00 Uhr erwartete uns bereits ein Bus der Firma Rezniczek an der Ecke der Postfiliale und chauffierte uns quer durch das Weinviertel, das Marchfeld und über die Donau bis wir schließlich im Römerland Carnuntum landeten.  
Leider war der Wettergott uns Schülern nicht wohlgesonnen und so goss es während unserer Exkursion wie aus Kübeln. Daher entschlossen wir uns spontan, anstatt unserer kleinen Wanderung zum Heidentor und dem Amphitheater lieber dem Museum Carnuntium in Bad Deutsch-Altenburg einen Besuch abzustatten.  
Da der Eintritt im Freilichtmuseum Petronell-Carnuntum auch den Zutritt zu den Ausstellungen in Bad Deutsch-Altenburg einschließt, wurden wir somit vom Regen verschont und konnten uns (ohne Zusatzkosten) im Obergeschoss des Römermuseums über die Zeit der Tetrarchie in Rom informieren. In einem anderen Raum wurde die Regierungszeit Kaiser Konstantins I. durch einige Ausstellungsstücke aufgearbeitet. In diesen Räumlichkeiten sahen wir erste Geheimzeichen der Christen in Rom (Fisch) aber auch graphisch aufbereitete Simulationen des Heidentores oder römischer Siedlungen und Werkstätten in der Zivilstadt Carnuntum.  
Um 10.45 Uhr stiegen wir in den Bus und passierten auf unserer kurzen Fahrt nach Petronell noch das Amphitheater des Militärlagers. Vom Parkplatz mussten wir einen kurzen Fußweg zum Ausstellungsgelände mit dem Regenschirm marschieren bevor wir uns mit unserer Jause stärken konnten.  3
Um 11:30 begann unsere Führung. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und von je einer Archäologin, durch das Gelände führten. Zuerst wurde uns anhand eines Modells die unvorstellbare Größe des Militärlagers und der zivilen Stadt von anno dazumal anschaulich gemacht. In unterschiedlicher Reihenfolge wurden wir dann durch die rekonstruieren Bauwerke im Freilichtmuseum geführt. Da es an diesem Tag ohnehin viel zu kalt war, wollten wir die temperierten Räume der Römertherme gar nicht mehr verlassen. Für manche von uns, war jedoch der Aufenthalt am „stillen Örtchen“ das Highlight der Führung.  
Um 14.30 Uhr  stiegen wir im ehemaligen Feindesland, der Heimat der Markomannen und Quaden (heute Mistelbach), vielleicht ein wenig erschöpft, wieder aus dem Bus aus und wurden mit zahlreichen neuen Eindrücken aus dem Leben der Römer von den Lehrern verabschiedet.
Fotos