Jo, wir san min Radl do!
29. September 2016
Die zweiten Klassen der NNÖMS Mistelbach II besuchten am Donnerstag, den 29. September, das Urgeschichtemuseum in Asparn an der Zaya. Nach alter Tradition war dies ein sehr sportlicher Ausflug, da wir unsere Anreise bei prachtvollem Wetter mit dem Fahrrad in Angriff nahmen.
41 SchülerInnen und 4 LehrerInnen traten ihre abenteuerliche Reise von Mistelbach Richtung Asparn an. Aufgrund der günstigen Anbindung an das Radnetz um Mistelbach und unserer sportlichen Einstellung wollten wir den Weg in Rekordzeit bewältigen. Nachdem wir jedoch bereits beim Ortsschild von Mistelbach die erste Panne hatten und ein Ersatzfahrrad besorgen mussten, dauerte unsere Anreise doch länger als ursprünglich geplant.   Selbstverständlich trugen alle SchülerInnen und auch ihre Lehrkräfte einen Radhelm, ganz nach dem Motto: „Wer Hirn hat, schützt!“ Wir erreichten trotz Panne pünktlich Asparn an der Zaya. Unsere Fahrräder durften wir im Park des Schlosses abstellen und nach einer kleinen Stärkung begann unsere „Führung durch die Urgeschichte“.
In zwei Gruppen wurden wir durch das Freigelände der Ausstellung geführt und wir zeigten bereits bei den ersten Fragen der Guides, was wir im Unterricht gelernt hatten. Tja, wir haben eben nicht nur „Schmalz in den Waden“, sondern auch „Einiges auf dem Kasten“!  
Unser Rundgang startete bei den Jägern der Altsteinzeit mit ihren einfachen Behausungen und führte uns über die Langhäuser des Neolithikum (Jungsteinzeit) zu den Schwelbalkenhäusern der Kelten. Wir hörten interessante Details über Ötzi und seine Bekleidung und klärten noch einmal, dass der Mensch nicht vom Affen abstammt. Wir probierten die ersten Werkzeuge aus Stein und Holz aus und hörten, dass es bereits in der Steinzeit einen Klebstoff gab, das „Birkenpech“. Zum Abschluss der Führung erhielten wir noch ein Stück frisches Fladenbrot zur Stärkung, um Kräfte für die Heimfahrt nach Mistelbach zu sammeln.
Einige Kinder inspizierten vor unserer Heimfahrt noch die Räumlichkeiten der Ausstellung im Schloss und testeten ihre Eignung als Schmied oder Ritter. Die restlichen Schüler und Schülerinnen zogen es vor, einstweilen die Spielgeräte auf dem Spielplatz unter die Lupe zu nehmen, bis wir uns schließlich um 12:45 wieder auf den Heimweg machten.
Um halb zwei erreichten wir gesund und munter wieder unsere Schule und bedankten uns noch bei Frau Reicher und Frau Gessinger, die unsere Klassenvorstände auf dieser Exkursion unterstützt haben.
Fotos